||
B2B Anfrage
Alle Artikel

Produktwissen

E-Liquids und Nikotinstärken: der Beratungsguide für den Handel

7 Min. Lesezeit

Die häufigste Ursache für unzufriedene Vape-Kundschaft ist die falsche Nikotinstärke. So beraten Sie in zwei Minuten richtig.

Nikotinsalz und Freebase – der zentrale Unterschied

Freebase-Nikotin ist die klassische Form. Es wirkt im Hals kratziger, besonders bei höheren Stärken, und wird eher in offenen Systemen mit geringer Stärke eingesetzt.

Nikotinsalz ist chemisch stabilisiert und wirkt am Hals deutlich weicher. Dadurch sind höhere Stärken angenehm konsumierbar – der Grund, warum kompakte Pod-Systeme und Einweggeräte fast ausschliesslich mit Nikotinsalz arbeiten.

Welche Stärke für welche Kundschaft

Als Orientierung im Verkaufsgespräch: Wer vorher stark geraucht hat, kommt mit einer hohen Nikotinsalz-Stärke am besten zurecht. Bei moderatem früherem Konsum genügt meist eine mittlere Stärke. Wer bereits länger dampft und reduzieren möchte, wählt eine niedrige Stärke.

Wichtig ist die Kombination aus Stärke und Gerät. Ein leistungsstarkes Gerät mit hoher Dampfentwicklung liefert bei gleicher Nikotinstärke deutlich mehr Nikotin pro Zug als ein kompaktes Pod-System.

In der Schweiz ist der maximal zulässige Nikotingehalt in Liquids begrenzt. Achten Sie darauf, ausschliesslich Ware zu listen, die für den Schweizer Markt deklariert ist.

Geschmacksrichtungen, die verlässlich drehen

Über Standorte hinweg zeigt sich ein stabiles Muster: Minze und Menthol bilden das Rückgrat, gefolgt von Beeren, Wassermelone, Mango, Pfirsich und Traube. Diese Gruppe deckt den Grossteil der Nachfrage ab.

Exotische Sorten sind für Profilierung nützlich, sollten aber nicht das Grundsortiment verdrängen. Zwei bis drei Saison- oder Trendsorten pro Quartal reichen aus, um Abwechslung zu signalisieren.

Beratungsfehler, die Umsatz kosten

Der häufigste Fehler ist eine zu hohe Stärke beim Einstieg. Das Ergebnis sind Kratzen im Hals, Unwohlsein und eine Kundin, die nicht wiederkommt. Der zweithäufigste Fehler ist der Verkauf eines Geräts ohne Ersatz-Coil.

Zwei einfache Fragen verhindern beides: «Wie viel haben Sie vorher geraucht?» und «Ist das Ihr erstes Gerät?» Aus den Antworten ergeben sich Stärke, Gerätetyp und passendes Zubehör fast von selbst.

Lagerung und Haltbarkeit

Liquids sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Wärme und UV-Licht verändern Farbe und Geschmack und beschleunigen den Abbau von Nikotin.

Führen Sie eine konsequente First-in-first-out-Rotation und kontrollieren Sie Haltbarkeitsdaten bei jeder Nachbestellung. Das kostet wenig Zeit und verhindert Abschriften.

Häufige Fragen

Welche Nikotinstärke ist für Einsteiger geeignet?
Das hängt vom vorherigen Konsum ab. Wer stark geraucht hat, kommt mit höherer Nikotinsalz-Stärke besser zurecht; bei geringem Vorkonsum ist eine niedrigere Stärke sinnvoller.
Was ist besser: Nikotinsalz oder Freebase?
Keines ist grundsätzlich besser. Nikotinsalz ist weicher am Hals und passt zu kompakten Pod-Systemen, Freebase wird eher in offenen Systemen mit niedriger Stärke eingesetzt.
Wie lange sind E-Liquids haltbar?
Ungeöffnet und korrekt gelagert in der Regel rund zwei Jahre. Massgebend ist immer das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung.

Fragen zu Sortiment oder Belieferung?

Als Schweizer Importeur und Grosshändler beliefern wir Kioske, Detailhändler und Wiederverkäufer mit Tabak-, Tabakersatz- und Next Generation Products.

B2B Anfrage stellen

Das könnte Sie auch interessieren